Doppelpower Kraftwerk Föhnen

Das Ziel des Projektes Doppelpower von Andreas Bänziger, Kaspar Glarner und Leo Meier (SN Energie Schwanden) ist es, das natürliche Gefälle einer Flussschlaufe zur Produktion von klimaneutralem Strom zu nutzen.

Auf dem Gebiet der Gemeinde Schwanden (GL) fliesst das Wasser aus dem Sernftal in die Glarner Linth und von dort in einem grossen Bogen um einen Bergsturzkegel in Richtung Glarus. Das natürliche Gefälle dieser Flussschlaufe möchten Andreas Bänziger und Kaspar Glarner, zwei bekennende „Heimwehglarner“, durch den Bau eines Stollens zur Produktion von klimaneutralem Strom nutzen. Die Projektidee geht von einem Gefälle von fünfunddreissig Metern und einer geschätzten jährlichen Energieproduktion von rund zwanzig Gigawattstunden aus, was den Strombedarf von über sechstausend Haushalten für ein ganzes Jahr decken würde.

Das für den Kraftwerkbetrieb benötige Wasser wird dereinst nicht aus dem natürlichen Flusslauf entnommen, sondern direkt von einer bereits bestehenden Kraftwerkzentrale bezogen. Das saubere Wasser fliesst aus den Turbinenanlagen der SN Energie Schwanden und wird, anstatt zurück in den Bach, durch den vorgesehenen Stollen direkt unterirdisch dem neuen Kraftwerk und knapp fünf Kilometer weiter flussabwärts in die Linth zurück geleitet.

Nach der Umweltverträglichkeitsprüfung reichte SN Energie am 25. Juni 2009 das Konzessionsgesuch beim Regierungsrat des Kantons Glarus ein, welcher am 22. Dezember 2009 das Gesuch zuhanden des Landrats verabschiedete.

www.doppelpower.ch