Stromverbrauch und Preisentwicklung

Die Schweiz hat mit 57,6 Milliarden Kilowattstunden (kWh) im Jahr 2018 um 1,4 Prozent weniger Strom verbraucht als im Vorjahr. Das geht aus Zahlen des Bundesamts für Energie (BFE) hervor. Obwohl wichtige Einflussgrössen wie die Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung verbrauchssteigernd wirkten, sank der Stromverbrauch. Hintergrund für den Rückgang des Stromverbrauchs seien zum einen die geringere Anzahl der Heizgradtage und zum anderen Effizienzsteigerungen.

Die an der Börse gehandelten Standardprodukte bewegen sich seit einigen Monaten auf gesundem Niveau seitwärts. Das Frontjahr 2020 liegt leicht über unserem Aktionärspreis. Zugenommen haben die Starken Schwankungen, oft sogar innerhalb eines Tages, über 1.50 EUR/MWh. Dies bringt einerseits hohe Herausforderungen in unsere Handelsaktivitäten und andererseits Potenzial für weitere Lösungen für unsere Aktionäre und Partner. Limitenüberwachungen sowie strukturierte Beschaffungen werden immer mehr nachgefragt.

Der entscheidende Signalgeber des Strommarkts bleibt der CO2-Markt, welcher die Strompreise tendenziell eher nach oben treibt. Auch politische Entscheidungen in europäischen Parlamenten sowie Schwankungen im Eurokurs, wirken sich stark auf den Strompreis aus. Wetter- und Klimaforscher gehen zudem davon aus, dass in diesem Sommer erneut Hitzerekorde gebrochen werden und Trockenheit Einzug halten wird. Dies würde nicht nur unsere Wasserkraftproduktion beeinflussen, sondern auch die Produktion von Kern- und Kohlekraftwerken (weniger Kühlung möglich = Leistungsreduktion).